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Ein typischer Schultag in der Freien Schule Glowe.

8:10 Uhr

Die letzten Buskinder trudeln aus Sassnitz ein, ziehen an ihrer Garderobe ihre Jacken aus und schlüpfen in ihre bequemen Hausschuhe. Lisa stellt ihre Stiefel in ihr Fach.

8:15 Uhr

Der 1. Unterrichtsblock beginnt: Ohne Klingel und ohne Lärm. Die Stammgruppe versammelt sich anfangs im Erzählkreis, jeder kennt seinen Platz. Der Tag wird geplant, Wochenpläne ausgegeben und durchgesprochen. Alle haben die Möglichkeit, etwas zu erzählen.

9:45 Uhr

Frühstückspause: Wer zeigt seine gesunde Brotbox vor und erklärt sie den anderen? Dann aber ab nach draußen!

10:15 Uhr

Im 2. Unterrichtsblock: Kinder unterschiedlichen Alters treffen sich in ihren Stammgruppen. Sie heißen Regenbogenfische, Flunkerfische, Papageienfische und Seepferdchen. Während die Flunkerfische in den Kunstraum gehen, haben die Regenbogenfische Mathematik und die Seepferdchen Wochenplanarbeit in Deutsch. Die Großen erklären den Jüngeren und auch manchmal umgekehrt.

11:45 Uhr

Mittagspause: Frau Gießler, unsere liebe Küchenfee, wartet schon mit dem Mittagessen auf uns. Wir helfen alle mit. Wer hat heute Tischdienst?

12:30 Uhr

Zum Abschluss der 3. Unterrichtsblock: Heute ist Donnerstag da teilt sich die Stammgruppe der Flunkerfische auf, denn nur die 8-9 jährigen Schüler haben Schwimmunterricht in der nahe gelegenen Schwimmhalle der Kurklinik. Die älteren Schüler werden individuell im sogenannten Förderband betreut.

14:00 Uhr

Unterrichtsende: Ein Teil der großen Seepferdchen hat Busdienst und sorgt dafür, dass auch Tim aus der 1. Klasse rechtzeitig zum Bus Richtung Altenkirchen losmarschiert. Ein Teil der Schüler meldet sich ab zum Hort. Andere Kinder warten ungeduldig auf den Beginn ihres Nachmittagangebotes. Heute steht Theater auf dem Plan.

Zusätzliches zum Beitrag

Was unsere Kids über ihre Schule sagen

„Ich gehe gern in meine Schule, denn ich kann hier selbst entscheiden, wann ich meine Aufgaben aus dem Wochenplan erledige. Zuerst habe ich immer nur Mathematik gemacht. Dann habe ich aber schnell gemerkt, dass ich unbedingt mehr Englisch üben muss. Da knie ich mich jetzt mächtig rein.“
Merle, 11 Jahre
„… ich kenne alle Kinder auch die Großen. Sie helfen mir oft bei den schweren Aufgaben. Ich finde, sie können manches besser erklären als die Lehrer. Wir sind nicht nur in der Stammgruppe zusammen. In der Mittagspause decken wir gemeinsam den Tisch oder toben auf unserem neuen Sportplatz.“
Leo, 8 Jahre